2018

WH_Schatzjäger go Berchtesgaden: die Vierte

02.05.2018 22:11

Auch für den vierten Tag hatten Martin und Frau Grass etwas ganz Besonderes herausgesucht: wir fuhren nach Österreich zur weltgrößten Rieseneishöhle.

Gleich nach der Grenze fanden wir unseren ersten österreichischen Geocache, juhuuu.

Dann ging es weiter nach Werfen. Hier begann der Aufstieg zunächst zur Seilbahnstation. Es war spannend zum ersten mal mit der Seilbahn zu fahren, sie wackelte ganz schön. Danach ging es nochmal ein steiles Stück bis hoch zur Eishöhle, die auf ca. 1583 Höhe lag. Wir zogen unsere dicken Kleider an, denn in der Höhle sollte es kalt sein.

Und dann ging die Tür auf. Ein eiskalter Wind kam uns entgegen. Jeder vierte hatte eine Carbidlampe. Die Mischung in der Lampe wurde angezündet, es sah aus wie eine Kerzenflamme. Dies war das einzige Licht in der riesigen 42 km langen Höhle. 1400 Stufen mussten überwunden werden, soviel als wenn man ein großes Hochhaus durchlaufen würde. Der höchste Punkt der Höhle lag bei 1700 m, so hoch waren wir noch nie.

Wir staunten über die wundervollen Eisfiguren und die dicken Eisdecken- und schichten.  Der höchste Punkt der Höhle lag bei 1700 m, so hoch waren wir noch nie.

Sogar ein  berühmter Eishöhlenforscher, Alexander von Mörk, war dort beerdigt. Wir konnten sein Urnengrab mit Kranz sehen.

Nach einer Stunde kamen wir wieder zum Ausgang.

Am Auto angekommen, gab es erstmal ein Vesper und zum Abschluss dann noch eine kleine Cachetour in Berchtesgaden.

Nun haben wir leider nur noch einen Tag vor uns.

 

WH_Schatzjäger go Berchtesgaden: die Dritte

02.05.2018 21:42

Schon als wir aufwachten, strahlte uns die Sonne entgegen. Nach einem tollen Frühstücksbuffet ging die Fahrt um 8.30 Uhr an den Königssee. Dort fuhren wir mit einem batterieangetriebenen Boot über das glatte Wasser. Ringsum waren wir von hohen Bergen umgeben, wir staunten.

Auf einmal hielt das Boot an, wir waren an der Echowand. Der Bootsführer holte eine Trompete raus, wir mussten ganz leise sein. Und so konnten wir hören, dass das Trompetenspiel von der Gebirgswand wie ein Echo zurück geworfen wurde.

Der Königssee ist der sauberste See Deutschlands und hat sogar Trinkwasserqualität.  Kein Boot ausser den Elektrobooten darf dort fahren und niemand tauchen oder Wassersport betreiben.

Von weitem sahen wir schon eine kleine Kapelle mit zwei Zwiebeltürmen: St. Bartholomä!

Dort begannen wir den anstrengenden Aufstieg zur sogenannten „Eiskappelle“. Wir wollten dort oben zwei Geoaches suchen. Ganz schön mussten wir schnaufen bis wir die Dosen in der Hand hielten. Nachdem der offizielle Wanderweg endete, kraxelten wir über Geröllfelder und konnten neben den Schneefeldern viele kleine reißende Gletscherbäche sehen. Wir mussten sie überqueren. Dies wuchs zu einem tollen Spaß aus. Wir durften nämlich dann auch unsere Schuhe ausziehen. Janni ließ beim Quatschmachen dann einen Schuh ins Wasser fallen. Gottseidank hatte er sich weiter unten festgeklemmt, so war nur der Socken weg.

Danach fuhren wir mit dem Boot ans Seeende nach Salet und marschierten zum Obersee. Hier ist der schönste Teil des Königssees. Wir machten Fotos und fuhren zurück.

Dann gab es noch einen Ausflug nach Berchtesgaden. Dort waren wir in der Eisdiele mit den Wetterputzern verabredet. Sie sind die berühmtesten Geocacher der Region und Freunde von Frau Grass. Sie schenkten jedem von uns ein Bauchtäschlein und sogar eine echte richtige Geocoin. Wir haben uns sehr gefreut. Dann durften wir noch mit zu ihnen nachhause. Dort loggten wir noch eine tolle Cache-Schatzkiste während Frau Grass von den Wetterputzern unseren ersten eigenen Stempel lasern ließ.

Ganz schön k.o. waren wir, als wir abends zurück kamen nach dem tollen Tag.

WH_Schatzjäger go Berchtesgaden: die Zweite

02.05.2018 19:19

Auch der zweite Tag war cool. Morgens sind wir schon um 8.30 Uhr losgefahren, das Wetter war herrlich, die Wiesen saftig grün.

Der erste Cache war unter eine Brücke versteckt, an einem klaren kleinen Fluss.

Dann ging es weiter zur Almbachklamm. Die Klamm ist vor ca. 15000 Jahren entstanden, als die Gletscher geschmolzen sind und das Schmelzwasser sich in den Berg geschnitten hat. Wir wanderten durch eine lange Schlucht, ganz schön steil und rutschig waren die Steine manchmal. Von den Bergen kam von überall Wasser über die Felsen getropft. Das Wasser war teilweise ganz klar und an anderen Stellen blau. Die Wasserfälle waren teilweise gewaltig und schäumten, wir fanden sie großartig.

Wir mussten auch durch einen Felsentunnel in dem auch ein Cache versteckt war. Dort  hat Yann Frau Grass richtig erschreckt.

Nach der Klamm ging es endlich zum Salzbergwerk. Schon lange haben wir uns darauf gefreut. Zunächst mussten wir dort Bergmannsanzüge anziehen. Dann ging es mit einer Bergbahn 450 m in den tiefen Berg hinein. Und nun war es soweit: wir durften die steilen Riesenrutschen zu viert hinunter sausen. Die ersten vier Jungs haben ganz schön gejodelt dabei.

Wir haben gelernt, wie das Salz entstanden ist und seit 1517 abgebaut wird. Am tollsten war der unterirdische Spiegelsee, der zuerst wie ein Boden aussah. Erst dann entdeckten wir die Täuschung, denn in Wirklichkeit spiegelte sich die Decke im Wasser. Mit einem lautlosen Boot überquerten wir den See und konnten einer Lasershow zusehen.

Am Ende stiegen wir wieder auf die Bergbahn und das Abenteuer war leider zu Ende.

Nach ein paar Caches ging es dann wieder zurück in die Jugendherberge. Es war wieder ein schöner Tag für uns alle!