2018

WH_Schatzjäger go Berchtesgaden: die Dritte

18.05.2018 17:40

Schon als wir aufwachten, strahlte uns die Sonne entgegen. Nach einem tollen Frühstücksbuffet ging die Fahrt um 8.30 Uhr an den Königssee. Dort fuhren wir mit einem batterieangetriebenen Boot über das glatte Wasser. Ringsum waren wir von hohen Bergen umgeben, wir staunten.

Auf einmal hielt das Boot an, wir waren an der Echowand. Der Bootsführer holte eine Trompete raus, wir mussten ganz leise sein. Und so konnten wir hören, dass das Trompetenspiel von der Gebirgswand wie ein Echo zurück geworfen wurde.

Der Königssee ist der sauberste See Deutschlands und hat sogar Trinkwasserqualität.  Kein Boot ausser den Elektrobooten darf dort fahren und niemand tauchen oder Wassersport betreiben.

Von weitem sahen wir schon eine kleine Kapelle mit zwei Zwiebeltürmen: St. Bartholomä!

Dort begannen wir den anstrengenden Aufstieg zur sogenannten „Eiskappelle“. Wir wollten dort oben zwei Geoaches suchen. Ganz schön mussten wir schnaufen bis wir die Dosen in der Hand hielten. Nachdem der offizielle Wanderweg endete, kraxelten wir über Geröllfelder und konnten neben den Schneefeldern viele kleine reißende Gletscherbäche sehen. Wir mussten sie überqueren. Dies wuchs zu einem tollen Spaß aus. Wir durften nämlich dann auch unsere Schuhe ausziehen. Janni ließ beim Quatschmachen dann einen Schuh ins Wasser fallen. Gottseidank hatte er sich weiter unten festgeklemmt, so war nur der Socken weg.

Danach fuhren wir mit dem Boot ans Seeende nach Salet und marschierten zum Obersee. Hier ist der schönste Teil des Königssees. Wir machten Fotos und fuhren zurück.

Dann gab es noch einen Ausflug nach Berchtesgaden. Dort waren wir in der Eisdiele mit den Wetterputzern verabredet. Sie sind die berühmtesten Geocacher der Region und Freunde von Frau Grass. Sie schenkten jedem von uns ein Bauchtäschlein und sogar eine echte richtige Geocoin. Wir haben uns sehr gefreut. Dann durften wir noch mit zu ihnen nachhause. Dort loggten wir noch eine tolle Cache-Schatzkiste während Frau Grass von den Wetterputzern unseren ersten eigenen Stempel lasern ließ.

Ganz schön k.o. waren wir, als wir abends zurück kamen nach dem tollen Tag.

WH_Schatzjäger go Berchtesgaden: die Zweite

18.05.2018 17:40

Auch der zweite Tag war cool. Morgens sind wir schon um 8.30 Uhr losgefahren, das Wetter war herrlich, die Wiesen saftig grün.

Der erste Cache war unter eine Brücke versteckt, an einem klaren kleinen Fluss.

Dann ging es weiter zur Almbachklamm. Die Klamm ist vor ca. 15000 Jahren entstanden, als die Gletscher geschmolzen sind und das Schmelzwasser sich in den Berg geschnitten hat. Wir wanderten durch eine lange Schlucht, ganz schön steil und rutschig waren die Steine manchmal. Von den Bergen kam von überall Wasser über die Felsen getropft. Das Wasser war teilweise ganz klar und an anderen Stellen blau. Die Wasserfälle waren teilweise gewaltig und schäumten, wir fanden sie großartig.

Wir mussten auch durch einen Felsentunnel in dem auch ein Cache versteckt war. Dort  hat Yann Frau Grass richtig erschreckt.

Nach der Klamm ging es endlich zum Salzbergwerk. Schon lange haben wir uns darauf gefreut. Zunächst mussten wir dort Bergmannsanzüge anziehen. Dann ging es mit einer Bergbahn 450 m in den tiefen Berg hinein. Und nun war es soweit: wir durften die steilen Riesenrutschen zu viert hinunter sausen. Die ersten vier Jungs haben ganz schön gejodelt dabei.

Wir haben gelernt, wie das Salz entstanden ist und seit 1517 abgebaut wird. Am tollsten war der unterirdische Spiegelsee, der zuerst wie ein Boden aussah. Erst dann entdeckten wir die Täuschung, denn in Wirklichkeit spiegelte sich die Decke im Wasser. Mit einem lautlosen Boot überquerten wir den See und konnten einer Lasershow zusehen.

Am Ende stiegen wir wieder auf die Bergbahn und das Abenteuer war leider zu Ende.

Nach ein paar Caches ging es dann wieder zurück in die Jugendherberge. Es war wieder ein schöner Tag für uns alle!

WH_Schatzjäger go Berchtesgaden: „die Erste“

18.05.2018 17:39

 

Endlich war es so weit: schon lange haben wir uns sehr gefreut auf diese Fahrt nach Berchtesgaden.

Am 27. April um 8 Uhr trafen wir uns vor der Schule und packten das Auto mit Taschen und Vesper. 500 km waren eine ganz schön lange Strecke, aber uns kam sie irgendwie kurz vor.

Schön war, dass wir unterwegs schon unseren ersten Cache gefunden haben. Er war an einem Parkplatz unter einem Picknicktisch angebracht, so dass kein Muggel ihn finden kann.

Bei München konnten wir  die Alianz-Arena sehen und danach kamen schon die ersten Berge.

Gegen 14.30 Uhr trafen in Bischofswiesen ein, dort war unsere Jugendherberge. Wir waren total begeistert von den Riesenbergen auf denen noch Schnee lag. Dabei schien die Sonne wie im Sommer und Bäume und Wiesen waren saftig grün mit schönen Blumen.

An der Jugendherberge angekommen gingen wir zunächst zur Rezeption und erhielten unsere Schlüssel. Wir hatten Glück,  wir waren im neu renovierten Haus  und die Zimmer hauten uns aus den Schuhen.  Von den Fenstern können wir sogar den Watsmann ganz nah sehen, wir haben sogar eigene Balkons mit Liegestühlen.

Furkan, Yann und Stefan haben gleich ordentlich Quatsch gemacht und sich vor Frau Grass versteckelt.

Das Abendessen war superlecker und danach gab es Stockbrot am Lagerfeuer.

Das war eine sehr atemberaubende Anfangsreise nach Berchtesgaden und wir sind schon ganz gespannt, wie die nächsten Tage werden.