November 2016

Schatzjäger on Tour IV

29.11.2016 20:08

Natürlich gehört zu einem richtigen Geocacher auch, dass er selbst einen Cache versteckt. Nachdem die Schatzjäger nun verschiedene Cachebehälter und Versteckmöglichkeiten kennen gelernt hatten, war es nun Zeit, sich mit eigenen Geocaches zu beschäftigen.
Da bot sich der erste Montag in den Herbstferien an, denn alle Jungs waren noch im Waldhaus. Ohne Schule war somit endlich Zeit, sich ganztägig mit dem Projekt zu beschäftigen.
Frank alias Mixi hatte dazu Holzzuschnitte vorbereitet. Im Werkraum konnte nun in Zweier-Teams tolle Geocache-Kästen gebaut werden. Prima, dass das Arbeiten im Team auch meist gut klappte!
Viel zu schnell ging der interessante Tag vorüber, so waren sich alle einig.
Beim nächsten Treffen beschäftigten sich die Schatzjäger  zunächst wieder mit der Geocaching-Website. Erstaunt sahen sie, wie viele Geocaches es in Malsch und überall gibt! Gemeinsam lösten wir den ersten Mystery-Cache (Rätsel-Cache), denn die nächste Cache-Tour sollte  nach Hohenwettersbach zu Mixis Geocaches gehen.
Bisher hatten die Schatzjäger immer eine Tüte beim Cachen dabei, um den Wald von herumliegenden Müll zu befreien. Nun war es auch Zeit, eigene Banderolen für Mülltüten zu basteln, denn Frau Grass hatte die Gruppe als Teilnehmer beim Taschen-CITO angemeldet. CITO steht für „Cache in- Trash out“ was bedeutet, dass man als umweltbewusster Cacher beim Cache den Müll aus der Natur entfernt und auch die eigenen Taschen-CITOS für andere Cacher in Dosen hinterlässt. Die Jungs bastelten begeistert Banderolen, falteten Mülltüten und bestückten die Papier-Streifen.
Zum Abschluss ging es an diesem Tag noch in den Wald um Koordinaten für den eigenen Cache zu nehmen.
Welch tolles Gefühl, als Oli in Bachnähe auf einmal rief: „hier liegt eine Flasche und eine Plastikverpackung, die müssen wir  mitnehmen!“.
Es macht richtig stolz, wenn man sieht, dass die Jungs tatsächlich Umweltbewusstsein entwickelt haben und von sich aus daran denken!

Schatzjäger on Tour III: Nachtcache

02.11.2016 20:59

 

Nachdem die Schatzjäger nun einige Erfahrung gesammelt hatten und besprochen war, wie man sich in der Natur verhalten sollte, stand zu Ferienbeginn der heißersehnte Nachtcache auf dem Programm.

„Der Fluch vom Fermasee“, war der Titel des  Caches, der nur in bei Nacht gesucht werden sollte und wie der Titel schon verriet, sollte ein tolles Abenteuer auf die Gruppe warten.

Am Freitagabend um 18.30 Uhr fanden sich die Schatzjäger im Klassenzimmer ein. Eine Piratenflagge mit kleinen Kerzen erwartete sie und alle setzten sich im Schneidersitz im Kreis auf den Boden. Frau Grass las die Geschichte des Caches vor: vor Hunderten Jahren hatten die Rheinpiraten den Rhein und die Rheinauen unsicher gemacht und unter dem Anführer „bärtiger Reiner“ waren viele Schiffe überfallen und ein großer Schatz zusammen getragen worden.

Ein gieriger Pirat verriet jedoch seine Kumpanen an die Schergen des Markgrafen und es kam wie es kommen musste: im Morgengrauen wurden die Räuberbande umzingelt und festgenommen. Der bärtige Reiner jedoch verfluchte seine Leute und konnte entkommen. Er und auch der Schatz wurden nie wieder gesehen, es heißt aber, dass er in manchen Nächten die Gegend um den Fermasee in Rheinstetten unsicher machen sollte.

Gespannt lauschten die Schatzjäger der Geschichte und nahmen freudenstrahlend die Stirnlampen und die von Frau Grass frischgebackenen Dolche als Wegimbiss entgegen.

Gegen 20 Uhr traf die Truppe am Startpunkt ein und der erste wohlige Schauder lief über manchen Rücken: war doch der Parkplatz direkt vor einem Friedhof, auf dem Kerzen brannten.

Hier warteten auch zwei weitere Geocacher uns.  Netterweise war der Cache-Owner mit seinem 10-jährigen Sohn auch vor Ort, um uns zu begleiten. Die Schatzsuche durch den Wald konnte gut begleitet in Kleingruppen erfolgen.

Die Piratenflagge ward geschultert und so ging es zunächst auf die Spur der einäugigen Katzen, die im Schein der erspäht wurden und deren Weg zu folgen war.

Begeistert marschierten die Jungs durch den Wald und staunten darüber, welche Spuren die Piraten hinterlassen hatten: Knochen, Dolche und Geheimschriften, die nur mit UV-Licht zu erkennen waren wiesen den Weg durch die Dunkelheit.

Bei der fünften Station kam man aus dem Staunen nicht mehr heraus, denn auf einmal stand man am Ufer des Fermasees. Auf einer kleinen Insel gegenüber leuchteten die Katzenaugen und es war klar, dass man irgendwie über das Wasser muss.

Netterweise hatten Cacherfreunde bereits das Schlauchboot von Frau Grass hertransportiert und aufgepumpt. Es wurde gelost, wer im Boot übersetzen durfte. Marvin und der Geocacher Samaka paddelten in der Dunkelheit über das vom Sternenlicht beleuchtete Wasser, vom Ufer aus konnte man die huschenden Lampenlichter auf der Insel verfolgen. Die Zeit wurde von den Schatzjägern für einen kleinen Imbiss und Fangspiele genutzt.

Als die Hinweise für die nächste Station ermittelt und die Bootsfahrer wieder zurück waren, wurde das Schifflein geschultert und es ging auf die Suche zum großen Schatz.

In der Nähe des Finals konnten sich die Erwachsenen vor Lachen nicht halten, denn die Schatzjäger sprangen wie junge Hasen durch das Unterholz und kugelten sich vor Aufregung einen Abhang hinunter.

Nachdem sie darauf hingewiesen wurden, dass es besser ist, genau zu schauen anstatt als erster davon zu springen, wurde das Final endlich entdeckt.

Mit riesigen Augen staunten alle, was hier zum Vorschein kam. Begeistert ging es ans Bergen des Schatzes und man freute sich über die tollen Tauschgegenstände in der Kiste. Stolz trug man sich in das Logbuch ein, gemeinsam ging es zurück zum Auto und nach Malsch.

Es war eine absolut tolles Abenteuer, so waren sich alle einig!

Diese Ansicht drückten die Schatzjäger auch in ihrem Log aus, den sie beim nächsten Schatzjäger-Treffen in den Ferien schrieben:

LOG

Die WH_Schatzjäger begaben sich nachts auf die Spuren der Piraten am Rhein.
Schon als wir dort ankamen, war es gruselig, denn wir parkten vor einem Friedhof. Dor trafen wir Samaka mit Sa und Ma und überraschenderweise war auch auob mit seinem netten Sohn dabei.
Wir hatten Piratenflaggen, Taschenlampen und selbstgebackene Dolche und Totenschädel dabei.
Nachts war im Wald war es spannend. Die ´Stationen waren ganz schön schwer.
Am tollsten war die Station mit dem Boot.
Wir fanden Piratengegenstände, die cool waren.
Gottseidank haben wir auch den großen Schatz gefunden, denn wir sprangen und fielen ganz schön hin und her und wurden sehr dreckig. Einer fiel sogar mit dem Gesicht in den Schlamm.

Die Nacht im Wald war richtig gut, denn ich hatte noch nie eine so späte Nacht um mich (Max).
Ich fand die Tricks an den Stationen klasse. (Lukas).
Ich fand es gut und spannend (Justin).
Der Schluss war einfach der Oberhammer (Marvin).
Es hat mir Spaß gemacht, die Katzenaugen zu suchen (Janik).
Die Idee mit dem Final war besonders gut (Oli).
Das mit dem See war toll (Alex).

Danke für den tollen spannenden Cache und die nette Begleitung

sagen die

WH_Schatzjäger

Wir lassen hier unser erstes blaues Schleifchen!

Schatzjäger auf Tour II: Störche in Malsch

01.11.2016 12:17

Nachdem beim ersten Schatzjäger-Treffen Grundkenntnisse im Umgang mit dem GPS-Gerät erworben wurden, freuten sich alle Kids und Coachs auf die nächsten Treffen.

Hier war zunächst Gelegenheit, zu überdenken wie die Teamarbeit geklappt hat. Einig war man sich, dass sie verbesserungswürdig war.

Auch gab es eine Einführung in verschiedene Cachetypen, die Frau Grass mit großen bunten Schildern zeigte und erklärte. Gespannt warteten alle, wie eine echte Geocachekarte im Internet aussehen würde und jeder konnte sich im Computerraum in den Account der WH_Schatzjäger einloggen. Dort kam man aus dem Staunen nicht mehr raus, denn dass es so viele Geocaches geben würde, hätte keiner gedacht.

Bevor es dann wieder auf Tour ging, wurden die Online-Logs geschrieben. Da beim letzten mal acht Caches gefunden worden waren, konnte auch jeder Schatzjäger seinen Dank individuell ausdrücken.

 

Nun sollte es gleich nach Walprechtsweier gehen, denn dort stand der Besuch des Multis „Fridolin: der Weg nach Hause“ an. Frau Grass las noch die Geschichte des kleinen Storches Fridolin vor. Er war aus dem Nest gefallen und sollte nun auf seiner Suche nach Hause zur Storchenmama von den Schatzjägern begleitet werden.

Aufgeregt ging die Fahrt zur ersten Station. Die frisch gebildeteten Teams freuten sich sehr, dass der Cacheowner Mario, bekannt als „Geo-Störche“ alle begrüßte. Mario hat die Runde extra für die Schatzjäger frisch gewartet und ließ es sich nicht nehmen, die kleine Truppe auf der Cachetour persönlich zu begleiten.

Hinweis für Hinweis wurde gefunden, so dass der kleine Fridolin nach ca. 2 Stunden wieder glücklich bei seiner Mama ankam.

Diese kleine Runde ist wunderbar für Kinder geeignet. Die Stationen sind anschaulich und kindgerecht gebastelt. Die Geschichte des kleinen suchenden Fridolins wird an jeder Station von anderen Tieren, auf die er trifft, weiter erzählt. Das entzückende Final kann alle Besucher nur begeistern.

Die Schatzjäger fanden den Multi auf jeden Fall supertoll und bedankten sich bei Mario mit Applaus für den tollen Geocache und die freundliche Begleitung.

 

Zwei Wochen später stand der Besuch der großen Storchenrunde in Malsch an (auch von den Geo-Störchen gelegt) . Doch zuvor erklärte Frau Grass noch, was ein Taschen-Cito ist. Klar war, dass man sich an diesem Projekt beteiligen wolle.

CITO steht für „Cache in-Trash“ out. Geocacher beteiligen sich daran, die Natur sauber zu halten und basteln kleine Tütenbehälter, die sie immer dabei  (in der Tasche) haben und im Bedarfsfall verwenden. Bereits beim Besuch von Fridolin hatte Max eine Mülltüte für die Gruppe getragen und den Abfall unterwegs eingesammelt. Diesmal wollte Oliver die Mülltüte tragen.

Die Weißstorchrunde begeisterte die Jungs sehr. Hier gab es alle Informationen zum Weißstorch vom Aufwachsen, dem Zugverhalten bis hin zur besonderen Bedeutung der Störche in Malsch. Interessiert hörten die Jungs den Informationen an allen Stationen zu und trugen sich dann freudig in die Logbücher ein.

Das Dosensuchen in Teams klappte mittlerweile sehr gut, so dass Frau Grass – wie auch die ersten beiden male- wieder einen Schatzjäger für besondere „Verdienste“ mit einer kleinen Geocacher Holzcoin auszeichnen konnte.

Auf dem Heimweg im Bus gab es noch Rätsel zum Thema Störche. Verblüfft und stolz waren Frau Grass und Mixi, dass die Jungs so viel Wissen über den Weißstorch behalten hatten.

Alle waren sich einig, dass es ein toller Cachenachmittag war.