Dezember 2013

Abenteuer AG Survival light - BOGENSCHIEßEN

07.12.2013 13:46

Endlich stand Bogen schießen auf dem Programm. Darauf haben wir uns alle schon total gefreut.

Leider hatte es den ganzen Tag geregnet und so mussten Christoph und Denise umdisponieren. Also flüchteten wir in die Turnhalle. Dort bekamen wir alles genau erklärt; woraus ein Bogen besteht, wie man die einzelnen Dinge benennt, wofür er früher benutzt wurde und dass es ihn schon seit tausenden von Jahren gibt. Denise hatte auch ihren selbst gebauten Bogen mitgebracht und damit geschossen. Die Sportbögen hatten wir in zwei Größen, damit Große und Kleine schießen konnten.

Zuerst sollten wir auf einen Zettel unsere Ziele schreiben, die wir zurzeit verfolgen. Danach galt es: Richtig stehen, Bogen ziehen, einatmen, anvisieren, Finger öffnen, ausatmen - Treffer. War das spannend zu sehen, ob jemand sein Ziel trifft. Tatsächlich; fast alle haben getroffen.

Eric: „Ich muss mein Ziel immer im Auge behalten.“

Gökay: „Ich muss den Willen haben das Ziel zu treffen und zu erreichen.“

Marcus: „Ich musste meine Angst überwinden zu schießen.“

Jan-Luca: „Ich brauchte Kraft.“

All das ist auch im Leben wichtig. Wir versuchen es auch in der Schule umzusetzen.

Die folgenden Einheiten konnte wir dann im Freien durchführen, wie an den Bildern leicht zu erkennen ist.

Abenteuer AG Survival light - Baumklettern

07.12.2013 13:17

Die zweite Einheit der Abenteuer AG Survival light bestand darin, hoch hinaus zu kommen.

Wir haben uns auf dem Gelände zwei Bäume ausgesucht an denen wir hochklettern wollten.

Gar kein Problem auf Bäume zu klettern, doch da waren keine Äste an denen wir hochhangeln konnten. Das war ein Problem, oder doch nicht?

Christoph und Denise schnappten sich zwei Bandschlingen und robbten am glatten Baum hoch, hängten an den einen Baum ein Kletterseil und an den anderen ein Statik- sowie ein Kletterseil an die Astgabelung.

Nachdem wir die Klettergurte und Helme angezogen hatten, zeigten uns Christoph und Denise zwei Methoden wie wir hoch den Baum erklettern können. Natürlich wurden wir bei beiden Klettertechniken immer „hintersichert“ (zusätzliche Sicherung durch eine weitere Person).

Nachdem das Kletterseil mit einem Achterknoten eingebunden war, wurden die Handsteigklemme und das Grigri (Sicherungsgerät für Auf- und Abstieg) ins Statikseil geklemmte. Was für eine Erfahrung. Trotz der Anstrengung haben es alle bis nach oben geschafft. Sven hat sogar seiner Höhenangst die kalte Schulter gezeigt.

Von Christoph lernten wir, wie wir mit weniger Material, mit nur zwei Bandschlingen und einem Karabiner, auch nach oben kommen. Hier wurden wir auch wieder zusätzlich gesichert.

Die Zeit ging viel zu schnell vorbei. In der Reflektionsrunde waren alle hell auf begeistert wie viel Spaß es gemacht hat.