Kanu AG im Sommer 2019

15.09.2019 11:49 von Waldhaus

Da der letzte Termin für unsere Kanu AG wegen Hochwasser abgesagt werden musste, fand heute endlich das  erste  Treffen statt.  Auf Grund der großen Nachfrage, hatten wir zwei Gruppen von je  6 Kindern gebildet. Die Kinder hatten im Vorfeld eine kleine schriftliche Bewerbung, teilweise mit Bildern geschrieben. Heute war nun Gruppe 1 an der Reihe. Alle waren aufgeregt und freuten sich auf dieses Abenteuer.

Treffpunkt war auf unserem Gelände vor der großen Scheune. Die Boote wurden aufgeladen und befestigt. Dann wurde kontrolliert, ob ausreichend Schwimmwesten vorhanden waren und ob genügend Paddel auf dem Anhänger waren. Danach wurden die Rucksäcke und der Proviant in den Bus geladen und los ging es.

Unser Ziel war der Goldkanal in Steinmauern. Auf dem dortigen Clubgelände des Ruder- und Paddelvereins durften wir unseren Bus mit dem Anhänger parken und die Anlegestelle des Vereins nutzen.

Zuerst wurden die Boote abgeladen und zum Wasser getragen. Das war ganz schön schwer, aber mit vereinten Kräften schafften wir dies erfolgreich. Jetzt erfolgte die erste Sicherheitseinweisung, die Grundlagen des Paddelns wurden gezeigt und die Besatzungen der einzelnen Boote vereinbart.

Die Schwimmwesten wurden angezogen und dann ging es los. Die Jungs paddelten wild drauflos. Jetzt merkten sie, dass es gar nicht so einfach war die Richtung zu halten. Nach einiger Zeit und einigen Diskussionen mit dem Kollegen im eigenen Boot gelang dies immer besser. Unser erstes Ziel war eine kleine Insel im See. Diese wurde umrundet und danach ging es in Richtung anderes Ufer. Dort legten wir die erste Rast ein. Hier wurde erst einmal ein kühlendes Bad genommen. Danach wurde der Strand erkundigt und Muscheln gesammelt. Ausgiebig wurde getobt und gespielt. Das machte natürlich Hunger und dafür hatte Hans F. unser erfahrener „Kapitän“ gesorgt. Er holte seinen Gaskocher heraus und grillte den Jungs ein paar leckere Würste. Dazu gab es Baguette und kalte Getränke. Als alle satt waren, wurde aufgeräumt und wieder in die Boote gestiegen. Jetzt hatten wir Gegenwind und der Rückweg war deutlich anstrengender als die Hinfahrt. Endlich wurde das Ufer erreicht. Nach einem weiteren kühlenden Bad wurde aufgeräumt, die Boote und das Zubehör verladen und zurück ging es ins Waldhaus. Währende der Fahrt schmiedeten wir Pläne für weitere Touren.

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